Eine Straße in Guilford (Surrey)

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Eine Straße in Guilford (Surrey)

Beitrag  Narrator am Mi Sep 23, 2009 12:27 am

Dies ist eine der beschaulichen Altstadtstraßen in Guildford, der Hauptstadt der historischen Grafschaft Surrey im Süden Englands. Ein im Jahr 2022 recht altmodisch wirkender Zeitungskasten zwischen einer Kneipe und einem Bekleidungsladen wurde vor kurzem erst mit den neuen Abendzeitungen gefüllt.
Wie die Zeitungsaufdrucke mitteilen haben wir Dienstag, den 06.12.2022. Die Uhr, die man durch das bunte Fenster der Kneipe an der nahen Wand erkennen kann, zeigt auf viertel vor Acht. Das Bekleidungsgeschäft hat, wie fast alle Läden hier, heute schon geschlossen und nur in der Kneipe sind noch einige der Stammgäste zu finden, die ihre ersten Ales für den Abend bestellt haben.

Die Nacht ist kalt. Obwohl in Südengland kein Schnee gefallen ist, sinken die Temperaturen nach Sonnenuntergang unangenehm ab. Da in zwei Tagen Neumond ist, wird die Straße nur von ein paar alten Lampen erleuchtet, die man wegen des Tourismus in der Altstadt belassen hat.

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Re: Eine Straße in Guilford (Surrey)

Beitrag  Nicht-Spieler-Charakter am Fr Sep 25, 2009 12:16 pm

Molly Weasley, Hexe, 72 Jahre
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Von: London :: 2. Stock: Auroren-Hauptquartier +[Ron, Fabienne und Chantal]

Der Portschlüssel brachte die kleine Gruppe an eine Straßenecke, von wo aus man die Leuchtreklame eines kleinen Pubs sehen konnte. Der Rest der Geschäfte lang im Dunklen und entgegen Chantals Befürchtungen im Ministerium, sah man nur sehr wenige Personen. In dieser Kälte, wollte keiner lange auf der Straße herumstehen.

Molly sah sich um. Sie war nie hier gewesen, doch sie erinnerte sich an die Beschreibung, welche sie damals von den Auroren erhielt. Das übliche beschwichtigende 'es wäre sicher schnell gegangen' hatte Molly nie glauben können. Nein, ihre Brüder hatten sich bestimmt in einem Kampf gewehrt, dessen war sie sich sicher. Unschlüssig, was nun zu tun war, sah sie sich zu den anderen um.
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Re: Eine Straße in Guilford (Surrey)

Beitrag  Ron Weasley am Fr Sep 25, 2009 12:26 pm

Ron hatte die alten Berichte studiert und sich genau erkundigt, wo seine Onkel gestorben waren und wer darin verwickelt war. Leider hatte man die Todesser damals nicht auf frischer Tat erwischt. Das Chantal hier war, die damals zum Ort des Verbrechens gerufen worden war, beruhigt Ron ein wenig, aber leider war sie auch noch mit Fabian verlobt gewesen und Ron war sich nicht ganz sicher, in wie weit sie ihre Gefühle wohl beherrschte. Er würde wohl schon genug Probleme mit seiner Mutter bekommen und Fabienne machte in den letzten Stunden alles andere als einen rein professionellen Eindruck auf Ron. Doch vielleicht nahm auch nur er das so wahr, weil er sie mittlerweile besser zu kennen glaubte?

Jetzt stand er mitten auf einer Straße auf der jede Sekunde zwei Returner auftauchen konnten und versuchte das ganze selbst so professionell zu händeln, wie nur möglich. Ron zog seinen Zauberstab und schütze den teil der Straße, der für sie wichtig sein würde mit einem Zauber, der den Muggeln vorgab dort nichts weiter zu sehen, als die ruhige verlassene Straße. Dann starrte er auf den Boden, wo er vermutete, dass die Returner erscheinen müssten. Mach Reden war ihm jetzt nicht zumute. Sie würden schon noch genug zu reden haben, sobald Fabian und Gideon zurück waren.

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Re: Eine Straße in Guilford (Surrey)

Beitrag  Chantal Salter am Fr Sep 25, 2009 12:36 pm

Obwohl sich in über vierzig Jahren in dieser Straße vieles verändert hatte, erkannte Chantal doch ziemlich schnell die Stelle wieder, an der sie und ihre damaligen Kollegen Gideon und Fabian gefunden hatten. Es war zu erkennen gewesen, dass die beiden sich mit den Todessern einen harten Kampf geliefert hatten. Chantal verdrängte die Bilder vor ihrem geistigen Auge und drückte Fabiennes Hand. Genau wie Fabienne sagte auch sie kein Wort.

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Re: Eine Straße in Guilford (Surrey)

Beitrag  Gideon Prewett (01) am Mo Okt 05, 2009 6:07 pm

Gideon blinzelte. Um ihn herum war es dunkel und ihm war kalt. Dunkel und kalt - mehr als diese beiden Informationen konnte er im ersten Moment nicht fassen. Erst einen Augenblick später, strömten die Erinnerungen auf ihn ein und ordneten sein Bild von dem, was überhaupt passiert war. Zwar tauchten die Erinnerungen nur Bruchstückweise, wie einzelne Filmschnipsel vor seinen Augen auf, doch genügte Gideon das völlig, um sein Gedächtnis aufzufrischen:
Sein Bruder Fabian und er waren unterwegs gewesen. Dolohov, die anderen Todesser, den sie gefolgt waren. Die lange Hauptstraße Guildfords. Dolohovs Gesicht, als er sie entdeckte. Fabian, der seinen Zauberstab zog. Und dann nur noch Funkenflug.
Er sah nur noch Bilder, aber keines bewegte ihn oder ließ es zu, dass er sich damit identifizierte. Ganz so als sehe er einen Film - jedoch ohne Ton. Alles was er fühlte war die Kälte. Vielleicht war es auch besser so, er musste erst einmal wieder zu sich kommen. Vage erinnerte er sich noch an den Kampf, aber alle Details waren wie ausgelöscht. Vermutlich war er ohnmächtig geworden. Das würde jedenfalls erklären, warum er nun auf den kalten Pflastersteinen lag. Wie lange konnte er bei der stockfinsteren Nacht nur raten. Auch wenn er sich fühlte als habe er stundenlang in der Kälte gelegen, konnte dies kaum der Wahrheit entsprechen. Selbst in den Abendstunden waren hier genügend Menschen unterwegs, die vermutlich die Polizei angerufen hätten, damit diese ihn in eine Ausnüchterungszelle verbannte, wenn er schon lange hier herumlag.

Eine Frage blieb allerdings noch: wo war Fabian?
Gideon hatte sicher bisher keinen Zentimeter gerührt und als er nun versuchte zumindest den Oberkörper und damit auch den Kopf ein Stück anzuheben, wusste er warum. Seine Muskeln fühlten sich wie Pudding an und er brauchte all seinen Willen um sich überhaupt ein Stück aufrichten zu können. Eines seiner Handgelenke knackte.
Aus dem Augenwinkel erkannte er das weiß gestrichene alte Haus mit dem kleinen Türmchen und der Uhr, deren Zifferblatt er im Dunkeln jedoch nicht erkennen konnte. Dafür sah er im Lichte der Straßenlaternen, dass sich ein Stück weiter unten in der Straße einige Gestalten aufhielten. Fabian gehörte nicht dazu, keine Silhouette ähnelte ihm. Soviel erkannte Gideon noch ehe die Welt wieder vor seinen Augen verschwamm.
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Re: Eine Straße in Guilford (Surrey)

Beitrag  Chantal Salter am Di Okt 06, 2009 4:24 pm

Praktisch von einer Sekunde auf die andere waren die beiden Männer plötzlich genau an der Stelle aufgetaucht, wo sie in Chantals Erinnerung gelegen hatten, als Moodys Trupp sie vor über vierzig Jahren gefunden hatte. Vor Chantals Augen stiegen noch einmal die Bilder auf, die sich für immer in ihr Gedächtnis gebrannt hatten: Ihr Fabian und sein Bruder, beide tot, mit übelsten Verletzungen, die auf einen harten Kampf hingedeutet hatten. Die Ex-Aurorin musste sich förmlich zwingen, genau hinzusehen. Aber bei beiden Männern war keine Spur einer Verletzung zu sehen. Sie sahen aus, als wenn sie schliefen.

Gideon begann als erster, sich zu bewegen. Er schlug die Auigen auf und versuchte, sich aufzurichten. Chantal ließ die Hand ihrer Tochter los und bat diese, ihr dabei zu helfen, Gideon in eine der mitgebrachten Decken einzuhüllen. Dann ging sie zu ihm hin und stützte ihn, dass er in eine einigermaßen sitzende Position kam, bevor er wieder zurückfiel, denn es war ihm anzusehen, dass er noch nicht die Kraft hatte, sich aufrecht zu halten. Mit Fabiennes Hilfe wickelte sie die Decke um ihn. Das war auch sehr nötig, denn genau wie seinerzeit Myrte zitterte Gideon vor Kälte. Als Chantal nach seiner Hand fasste, war diese eiskalt. Gideon wirkte noch recht desorientiert. Daher sagte sie zu ihm: "Es ist alles in Ordnung, Gideon. Wir werden uns um euch kümmern." Natürlich bezweifelte sie, dass Gideon sie erkennen würde, denn naturgemäß hatte sie sich in über vierzig Jahren äußerlich verändert.

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Re: Eine Straße in Guilford (Surrey)

Beitrag  Nicht-Spieler-Charakter am Mi Okt 07, 2009 12:02 am

OOC: Da ich nirgends gelesen habe, wann genau die beiden starben und unser Berechnung auch nur grob war, nehme ich mir mal die Freiheit den Zeitpunkt auf das späte Frühjahr zu legen.^^

Fabian Prewett, Returner, Gideons jüngerer Bruder
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Es war, als würde er aus einem Traum erwachen. Fabian schlug die Augen auf und sah in den Sternenhimmel über sich. Eine eisige Kälte fuhr durch seine Knochen, so dass er sich kaum bewegen konnte. Er erinnerte sich an den Kampf mit den Todessern. Bei Merlin! Sie mussten ihn geschockt haben. Das war doch kein einfacher Eiszapfenfluch der auf ihm lag? Nein, die Todesser verwendeten bestimmt nicht solche Kindersprüche, oder? Er hatte geglaubt das das einer dieser berüchtigten Totesflüche gewesen wäre, die ihn trafen, denn er sah zuletzt grüne Funken auf sich zustreben. Aber dann müsste er ja tot sein und konnte wohl kaum in die Sterne sehen.

Da Fabian sonst nichts sehen konnte, starrte er in die Sterne über sich. Der Fuhrmann stand deutlich über ihm im Zenit. Wie konnte das sein? Es war doch schon fast Sommer, da war der Fuhrmann doch nicht oder allerhöchstes am frühen Abend zu sehen. Die Nacht war jedoch so dunkel, dass es schon spät sein musste. Mit einem unglaublichen Willensaufwand drehte Fabian den Kopf in die Richtung, in der er seinen Bruder vermutete. Gideon war schließlich mit ihm unterwegs gewesen.

Da sah er die anderen Menschen. Einen Mann, der aus eignen Metern Entfernung auf ihn hinab sah, als wäre er eben erst hier erschienen. Vielleicht war das ja ein Muggel, der etwas vom Kampf mitbekommen hatte und jetzt ein wenig geschockt war, schloss Fabian. Dann betrachtete er die Frauen. Die ein deutlich jünger als die andere. Fabian schätzte sie auf grob vierzig. Die andere Frau war einige Jahre, vielmehr Jahrzehnte älter. Diese Frau erinnerte ihn eigenartiger Weise an Chantal. Was das vielleicht ihre Mutter? Fabian überlegte, ob der Chantals Mutter schon mal getroffen hatte, konnte sich aber nicht recht erinnern. Irgendwas in seinen Gedanken lief völlig durcheinander. Er richtete sich langsam auf oder versuchte es vielmehr, wobei ihm ein leises Stöhnen über die Lippen kam. Wenigstens schienen die Todesser weg zu sein.
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Re: Eine Straße in Guilford (Surrey)

Beitrag  Fabienne Moreau am Mi Okt 07, 2009 1:27 am

Da Fabienne bereits das Auftauchen des kleinen Bones-Jungen mit eigenen Augen angesehen hatte, war sie im Gegensatz zu ihrer Mutter natürlich darauf gefasst gewesen, dass ihr Vater und ihr Onkel von einer Minute auf die andere aus dem Nichts auftauchen würden. Da sie auch nicht derart schreckliche Erinnerungen mit sich herumtrug, schaute sie die beiden Männer auch von vorneherein wesentlich unbefangener an. Schon als Kind hatte sie häufig Bilder von den beiden gesehen, sowohl bei Maman als auch bei Tante Molly. In Gedanken verglich sie die Gesichter der Männer mit ihren Erinnerungen an die Bilder, und sie konnte nur feststellen, ihr Vater und ihr Onkel sahen wirklich genauso aus wie auf diesen alten Fotos.

Noch während Fabienne und Chantal sich um Gideon kümmerte, begann sich auch Fabian zu regen. So sagte Fabienne: "Wenn du alleine zurechtkommst, werde ich mich um ihn kümmern. Tante Molly kann mir helfen, ihn in eine Decke einzuwickeln." Ihre Tante Molly hatte noch immer kein Wort gesagt, aber sie nahm schließlich eine der Decken und ging mit Fabienne zu Fabian hinüber. Es entging Fabienne durchaus nicht, dass ihre Tante Tränen in den Augen hatte, als sie ihre beiden Brüder nach so vielen Jahren wiedersah. Aber jetzt war keine Zeit für Rührseligkeiten. Zunächst einmal musste Fabian ebenfalls eingepackt werden, denn genau wie Gideon war auch er eiskalt und zitterte. Während sie dies zusammen mit ihrer Tante bewerkstelligte, sagte sie zu Fabian: "Gleich wird es dir wärmer werden, und dann werden wir dich und Gideon hier wegbringen, an einen gemütlicheren Ort."

[OOC. Ich hoffe, es war okay, dass ich die NPC-Molly mitbewegt habe]

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Re: Eine Straße in Guilford (Surrey)

Beitrag  Nicht-Spieler-Charakter am Mi Okt 07, 2009 11:20 pm

OOC: Nee, das geht soweit schon klar. Ich schiebe und dafür gleich noch ins Krankenhaus, wenn ich mit Ron poste.

Molly Weasley, Hexe, 72 Jahre
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Molly wickelte ihren Bruder in die decke ein, die sie in der Hand gehalten hatte. Tränen standen in ihren Augen, als sie mit gebrochener Stimme sagte. "Es wird alles wieder gut. Wir erklären euch was geschehen ist, sobald wir an einem warmem und sicheren Ort sind."


Fabian Prewett, Returner, Gideons jüngerer Bruder
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Fabian zuckte zusammen. Es war nicht die Decke, die um ihn gelegt wurde, sondern die Stimme der Frau, die er vorhin noch nicht bemerkt hatte, weil sie nicht aus seinem Blickwinkel zu sehen gewesen war. Das war doch Mollys Stimme! und diese Frau sagte eben "Tante Molly"? Doch das konnte nicht sein. Diese Molly schien so... alt! Und die andere Frau! Als sie näher kam und etwas mehr Licht auf ihr Gesicht fiel, da sah sie für einen Moment aus, wie Chantal. Doch es war nicht Chantal, nicht nur, dass sie gute zehn Jahre älter war, als Chantal. Nein, ihre Stimme klang anderes. Verwirrt sah er zwischen den Frauen hin und her. Doch sie schienen ihm zu helfen und die andere Frau kümmerte sich um Gideon, genau wie der Mann, den er für einen Muggel gehalten hatte. Fabian nickte stumm. In seinem Kopf drehte sich alles, was nicht nur an den vielen eigenartigen Eindücken lag, sondern vor allem eine Nebenwirkung seiner Rückkehr war. Doch davon wusste er bisher noch nichts. Er hoffte, dass die anderen mit ihm an diesen versprochenen sicheren und warmen Ort disapparieren würden oder einen Portschlüssel dahin hätten.

Molly Weasley, Hexe, 72 Jahre
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Molly blieb einfach bei Fabian hocken, bis Gideon und die anderen ebenfalls fertig schienen, um von diesem kalten und dunklen Ort zu verschwinden. Fabian selbst war dazu nicht in der Lage, obwohl er den Zauberstab in seiner Hand langsam wieder zu fühlen schien, den er umschloss ihn immer fester. Molly legte ihm die Hand auf den Arm, um ihm noch mehr Bestätigung zu geben. Sprechen konnte sie jetzt nicht mehr.
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Re: Eine Straße in Guilford (Surrey)

Beitrag  Chantal Salter am Do Okt 08, 2009 12:15 am

Chantal, der es vorher nicht entgangen war, dass Fabienne und ganz besonders Molly sich vorher doch recht unsicher gewesen waren, wie sie mit dieser Situation umgehen sollten, beobachtete, dass die beiden ihre Sache recht gut machten. Besonders Fabienne wirkte plötzlich gelassener als sie selber, was daran liegen mochte, dass ihre Tochter nicht diese grauenvollen Erinnerungen mit sich herumschleppte, die sie selber nie mehr losgelassen hatten. Genau genommen hatte Fabienne, wenn man von dem Todesser-Überfall auf Hogwarts absah, vom Krieg nur wenig mitbekommen, während sie selber schon zwei Kriege mitgemacht hatte, als sie noch einige Jahre jünger war als Fabienne heute. Um sich jedoch zu vergewissern, rief sie den beiden zu: "Fabienne, Molly, seid ihr soweit? Von mir aus könnten wir jetzt hier weg."

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Re: Eine Straße in Guilford (Surrey)

Beitrag  Gideon Prewett (01) am Fr Okt 09, 2009 7:06 pm

Es war kalt. Die Welt um ihn herum war Schwarz-Weiß geworden, was nicht nur an der Dunkelheit lag. Alles was Gideon wahrnahm war lediglich ein Kontrast der wirklichen Welt. Die Schemen um ihn herum waren wie vorher, genauso dunkel, aber doch anders. Stärker gegeneinander abgegrenzt und zugleich in sich selbst furchtbar verschwommen.
Deshalb konnte er das Gesicht der Person kaum erkennen, die ihm eine Decke um die Schultern legte, denn dieses war nur ein einziger helle Fleck, aus dem sich erst nach und nach die Andeutungen von Augen, Nase und Mund herauskristallisierten. Er ahnte, dass er die Person kannte, aber noch konnte er zu wenig wirklich erkennen, um genaueres zu sagen. Auch die Stimme konnte er nicht sofort identifizieren. Bevor er darüber nachdenken konnte, ließ ihn die Kälte trotz der Decke wieder zittern. Musste wohl an der Nachwirkung eines Zaubers liegen, denn für ein normales Frösteln hielt er es inzwischen nicht mehr. Dafür war es zu - Gideon konnte selbst kaum sagen was ihm daran seltsam vorkam, es war ihm eher als spüre er noch die Magie, die wie kalter Strom über seinen Körper kroch.
Etwas anderes aber wurde noch wichtiger. Nun sitzend konnte er seinen steifen Körper ein wenig drehen und sah nun auch einige Meter von sich entfernt seinen Bruder Fabian, der ebenfalls in eine Decke gehüllt worden war. Seine Gesichtsmuskeln widerstrebten ihm im ersten Moment, dann aber konnte er ihnen ein erleichtertes Lächeln aufzwingen.
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Re: Eine Straße in Guilford (Surrey)

Beitrag  Ron Weasley am Fr Okt 09, 2009 9:15 pm

OOC: Umsortierung.


Ron hatte es erstmal den Frauen überlassen, sich den beiden Returnern zu nähern. Doch dann sah er ebenfalls nach, wie es Gideon ging blickte nochmal zu Fabian hinüber, um sicher zu gehen, dass auch er transportbereit ist. "Wir apparieren in den Empfang des St. Mungos. Dort werden wir schon erwartet", kündigte er nur kurz an und nahm Gideon beim Arm. Nacheinander und mit den beiden soeben wieder ins Leben zurückgekehrten Brüdern, verschwanden sie von dieser dunklen Straße mit einem lauten Knall, um sich kurz darauf im Krankenhaus für magische Krankheiten wiederzufinden.

Nach: London :: St. Mungos :: Zimmer 408 +[Chantal, Fabienne, Gideon und NPC-Fabian/Molly]

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